Vorab
Drogen sind pflanzliche, auch tierische, halbsynthetische
oder synthetische Substanzen, die in die natürlichen Abläufe des Körpers
eingreifen. Sie können Reaktionen und Funktionen des Körpers verändern,
Stimmungen, Gefühle und Wahrnehmungen beeinflussen. Damit sind legale und
illegale Drogen gemeint.
Gerade aufgrund dieser willkürlichen Abgrenzung zwischen legalen und
illegalen Drogen werden Informationen über diese Substanzen oft verzerrt
dargestellt. Unkenntnis und falsche Informationen über die tatsächlichen
Risiken des Konsums sowie deren Pauschalisierung sind auch Gründe für
einen oft hilflosen Umgang mit Drogen und Drogenkonsumenten. Nicht bei jedem, der Drogen
probiert, führt der Konsum zwangsläufig zum Missbrauch und zur Abhängigkeit.
Klar ist aber eins: Jeder Drogenkonsum bringt Risiken mit sich.
Diese Broschüre ist keine Aufforderung zum Drogenkonsum. Sie soll denen,
die sich für Drogen entschieden haben, helfen, die Risiken, die der Gebrauch
mit sich bringt, so gering wie möglich zu halten. Und sie soll denen,
die mehr über Drogen wissen wollen, unverzerrte Informationen geben.
Und natürlich will sie auch die, die sich gegen Drogen entschieden haben,
nicht vom Gegenteil überzeugen. Wir wünschen uns, daß die
Drogendiskussion ohne erhobenen Moralzeigefinger geführt wird. Wir möchten
sachliche Infos zum Gebrauch, zu Wirkungen und Nebenwirkungen sowie über
rechtliche Aspekte geben. Da die Palette der Rauschsubstanzen vielfältig ist und
der Rahmen sonst gesprengt würde, haben wir uns in dieser Broschüre
auf die Darstellung ausgewählter Substanzen beschränkt.
Inhalt
Halluzinogene Ecstasy Cannabis Heroin Amphetamine Kokain Alkohol
Tips & Tricks Im
Notfall Paragraphen Safer
Sex & Safer Use Rat & Tat
Halluzinogene verändern die Sinneseindrücke
und rufen Sinnestäuschungen (Halluzinationen) hervor. Bei der pharmazeutischen
Forschung am Mutterkornpilz entdeckte der Schweizer Chemiker Albert Hofmann
1943 die halluzinogenen Eigenschaften des halbsynthetischen Wirkstoffs Lysergsäure-Diethylamid
(LSD). Als Lösung ist LSD farblos, geruchs- und geschmacksneutral. Die
Flüssigkeit wird auf Löschpapier, Zuckerstückchen, Tabletten
etc. getropft und eingenommen (Tickets, Micros...). LSD ist schon in kleinsten
Mengen wirksam. Die Wirkung setzt nach etwa 25 bis 50 Minuten ein; das Gehirn
wird künstlich in einen tranceartigen Zustand versetzt, trotzdem befindet
sich der Konsument in einem unglaublichen Wachzustand. Die Wirkungsdauer beträgt
je nach Dosierung zwischen 6 und 12 Stunden.
Der Rausch ist stark individuell geprägt. Die Erfahrungen, die auf dem
Trip gemacht werden, sind von der seelischen Verfassung und der Erwartung des
Konsumenten sowie der Umgebung, d.h. z.B. mit wem und wo konsumiert wird, abhängig.
LSD ermöglicht einen Einblick in die Ich-Welt, der je nach psychischer
Verfassung positiv oder negativ ausfallen kann. Deshalb eignet sich LSD nur
bedingt als Partydroge, sollte aber auch nicht unbedingt allein genommen werden.
Akustische und visuelle Eindrücke werden stark intensiviert und verzerrt
wahrgenommen. Man kann "Farben hören" und "Töne sehen".
Ich-Grenzen lösen sich auf und Empfindungen wie "Einssein mit dem
Rest der Welt" können entstehen. Es ist möglich, Bilder zu sehen,
die real nicht vorhanden sind. Stimmungs- und Sinnestäuschungen können
sich sogar so stark auswirken, daß es zu erhöhter unkontrollierbarer
Risikobereitschaft kommen kann. Gefühlsschwankungen, Orientierungsstörungen,
Angstzustände bis hin zum Horrortrip sind mögliche Begleiterscheinungen
beim Konsum.
Die Gewöhnung an LSD setzt ziemlich rasch ein, bemerkenswert ist hierbei
die Kreuztoleranz zu Psilocybin und Meskalin. Wer mehrere Tage nacheinander
LSD (bzw. Psilocybin oder Meskalin) in konstanter Dosis nimmt, spürt möglicherweise
schon bald keine Wirkung mehr. Er muß die Dosis steigern (was den Körper
zusätzlich belastet) oder einige Zeit warten, bis die Sensibilität
wieder hergestellt ist.
1958 isolierte Albert Hofmann die Wirkstoffe der in Mexiko zu Ritualen verwendeten
halluzinogenen Pilze und nannte sie Psilocybin und Psilocin. Zahlreiche psilocybinhaltige
Pilze wie der Spitzkegelige Kahlkopf oder der Heudüngerling wachsen auch
in unseren Breitengraden auf Heu, Wiesen, Wald- und Humusböden. Die Pilzliteratur
warnt vor ihnen als Giftpilze. Sie können gesammelt, getrocknet und auf
verschiedene Weise konsumiert werden: roh, als Tee und in Speisen zubereitet
oder mit Tabak vermischt. Die Wirkung von Psilocybin ähnelt der von LSD,
ist aber nicht so stark und leichter steuerbar.
Während der ersten Stunde nach der Einnahme entspannt sich die Muskulatur,
das Sehen verändert sich und es kann Übelkeit auftreten. Darauf folgen
Schwindelgefühl, Gedankenflucht, optische und akustische Halluzinationen,
Mattigkeit, Form- und Farbvisionen. Es kann sich das subjektive Gefühl
einer höheren Einsicht oder göttlicher Visionen einstellen. Der Höhepunkt
tritt eine bis zwei Stunden nach der Einnahme auf. Die gesamte Wirkungsdauer
beträgt je nach Dosierung etwa 4 bis 6 Stunden.
Ecstasy (XTC)
Ecstasy ist eine synthetische Droge. XTC gibt es als Tabletten in verschiedensten
Farben und Prägungen (Adam, Eve, Pille...) sowie als Kapseln. Der Wirkstoff
heißt Methylendioxymethamphetamin (MDMA). Auch MDA, MBDB und MDE werden
unter der Bezeichnung XTC verkauft. Es handelt sich dabei um Amphetaminderivate
mit leicht halluzinogener und tranceartiger Wirkung. Ursprünglich wurde
MDMA bereits 1898 zum ersten Mal synthetisiert und als Appetitzügler getestet;
kurz vor dem Ersten Weltkrieg wurde es vom Pharmakonzern Merck beim kaiserlichen
Patentamt angemeldet. Amphetaminderivate wirken aufputschend und stimulierend
anregend. Sie vermitteln ein Gefühl gesteigerter Energie und Harmonie,
setzen das Schlafbedürfnis herab und wirken euphorisierend. Der Konsument
wird mitteilungsbedürftiger, kommunikativer und selbstbewußter. Er
empfindet Mitgefühl, Liebe, Zärtlichkeit und Frieden. Da XTC in illegalen
Labors - im Jargon LAB`s genannt - hergestellt wird, variiert auch die Zusammensetzung
der wirksamen Bestandteile. Je nach Zusammensetzung unterscheiden sich auch
die Wirkungsdauer (2 bis 5 Stunden) und die Wirkungsweise (beispielsweise mehr
oder weniger halluzinogen, mehr oder weniger aufputschend). Unter der Wirkung
von XTC werden die Alarmsignale des Körpers: Durst und Hunger, Schwindel
und Unwohlsein, Erschöpfung und Schmerz nicht oder nicht rechtzeitig wahrgenommen.
Ein lebensbedrohlicher Kollaps, eine Art „Hitzschlag" des Körpers
kann eintreten. Wenn durch den extremen Flüssigkeitsverlust und die gesteigerte
Konzentration von Abbauprodukten im Körper (z.B. beim Tanzen) der Flüssigkeitshaushalt
entgleist, kann sich der Körper auf bis zu 41°C erhitzen! Um den Gefahren
der Überhitzung zu begegnen, sollte man beim Tanzen öfter Pausen einlegen,
auch wenn man sich gar nicht müde oder erschöpft fühlt, sich
abkühlen (frische Luft, Mütze absetzen!) und viel trinken (allerdings
keinen Alkohol, denn der trocknet den Körper zusätzlich aus!). Der
Körper entwickelt schnell eine Toleranz gegenüber XTC, d.h. die Einnahmemenge
muß ständig erhöht werden, um die gewünschte Wirkung zu
erzielen. Pausen von mehreren Wochen oder Monaten sind hier empfehlenswert.
Cannabis (Haschisch, Marihuana)
Cannabis heißt die Hanfpflanze (Cannabis sativa). Der Name verweist auf
die medizinisch wirksamen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze, die Cannabinoide. Der
Gehalt des Wirkstoffs Tetra-hydrocannabinol (THC) unterscheidet den Drogenhanf
vom Faserhanf (der z.B. zur Herstellung von Papier, Kleidung etc. verwendet
werden kann). Cannabis wird seit mehreren tausend Jahren in allen großen
Kulturen als Heilpflanze medizinisch eingesetzt. Diese kann eine Reihe von Begleiterscheinungen
(Schmerzen, Krämpfe u.a.) verschiedener Krankheiten (wie z.B. Krebs, Multiple
Sklerose, Grüner Star, Asthma, Neurodermitis oder HIV/AIDS) lindern. Marihuana
sind die getrockneten Blätter und Blüten der weiblichen Cannabispflanze,
Haschisch ist das gepreßte Harz der Pflanze. Der THC-Gehalt der verschiedenen
Formen ist sehr unterschiedlich, so ist beispielsweise Haschischöl am konzentriertesten,
Marihuana dagegen hat den niedrigsten THC-Gehalt und damit eine geringere Rauschwirkung.
Der Wirkstoff THC ist licht- und temperaturempfindlich. Bei richtiger Lagerung
(kühl und im gut verschlossenen Kunststoffbehälter oder in Alufolie)
halten sich Haschisch und Marihuana Monate oder gar Jahre. Haschisch und Marihuana
werden entweder geraucht (verschiedene Techniken) oder - entsprechend zubereitet
- gegessen oder getrunken. Dabei ist die Wirkung unterschiedlich: Die Gefahr,
beim Rauchen eine Überdosis zu erwischen, ist eher gering, da die Wirkung
so spürbar schnell eintritt, daß der Konsument in der Lage ist, die
eingenommene Menge zu dosieren. Gegessen oder getrunken wirkt Cannabis anhaltender
und stärker. Wie langanhaltend und intensiv die Wirkung ist, hängt
von der Dosierung ab. Die Gefahr, beim oralen Konsum eine Überdosis zu
erwischen, ist groß. Die Wirkung tritt erst nach etwa 30 bis 60 Minuten
ein, manchmal auch noch später - je nach Mageninhalt. Die psychoaktiven
Inhaltsstoffe wirken sowohl stimulierend als auch sedierend (dämpfend,
beruhigend), aber auch betäubend und halluzinogen. Die Droge intensiviert
akustische und optische Wahrnehmungen, sensibilisiert den Tastsinn und das Hautempfinden.
Die Augen röten sich und der Mund wird extrem trocken (heftiger Durst),
muskuläre Verspannungen werden gelöst und der Appetit angeregt. Wer
Cannabis raucht, schädigt seine Lunge. Schwere Organschäden an Lunge
und Atemwegen sind nicht auszuschließen. Eine körperliche Abhängigkeit
von Cannabis wurde noch nicht nachgewiesen. Nach einem chronischen, starken
Konsum können Entzugssymptome wie Schlafstörungen oder Reizbarkeit
für einige Zeit auftreten. Das Kurzzeitgedächtnis kann gestört
sein. Psychische Gewöhnung ist abhängig von der Persönlichkeitsstruktur,
der Konsumdauer und -menge möglich.
Heroin
Heroin gehört neben Opium, Morphium und Methadon zur Gruppe der Opiate.
Heroin ist ein halbsynthetisches Derivat des Morphins, ein kristallines Pulver,
das psychisch und physisch abhängig macht und extrem hirn- und lebertoxisch
ist, ein Mittel, das 10 mal besser den Husten stillt als Codein, dafür
aber 10mal so abhängig macht wie Morphium. Es wurde schon 1898 von BAYER
entwickelt und über 30 Jahre lang (bis 1931) vermarktet. Heroin (das in
der Drogenszene am weitesten verbreitete Opiat) kommt als Pulver in schmutzig-weißer
oder gelb-brauner Farbe auf den Markt. Es wird gespritzt, geschnupft oder von
Folie geraucht („den Drachen jagen"). Alle Opiate haben eine stark
betäubende, beruhigende Wirkung. Sämtliche negativen Empfindungen
wie Schmerz, Leeregefühle, Sorgen, Unwillen, Ängste... verschwinden
schon kurz nach der Einnahme. Dazu erfährt man ein momentan spürbares
Hochgefühl (Flash), wobei das Selbstbewußtsein gesteigert wird. Akute
Gefahren sind Bewußtlosigkeit (Ersticken an Erbrochenem), Atemlähmung
und/ oder Herzschwäche mit Todesfolge aufgrund von Überdosierungen
oder giftigen Beimengungen. Ein Grund für Überdosierungen ergibt sich
aus der ständig wechselnden Zusammensetzung des Stoffes auf dem illegalen
Markt. Besondere Risiken sind Infektionen durch nicht sterile, d.h. mehrfach
und mit anderen gemeinsam benutzte Spritzen (Geschwüre, Hepatitis, HIV);
Leberschäden, Magen- und Darmstörungen können zusätzlich
auftreten. Aufgrund der Illegalität, dem nicht geringen Schwarzmarktpreis
und dem starken Beschaffungsdruck rutschen User leicht in Beschaffungskriminalität
und Prostitution ab. Die Hemmschwelle beim Rauchen und Sniefen liegt niedriger
als beim Fixen. Doch egal ob man Heroin spritzt, snieft oder raucht: Der regelmäßige
Konsum macht süchtig - körperlich und seelisch. Es treten starke Entzugserscheinungen
auf, wenn kein Stoff zugeführt wird. Ein chronischer Konsum von Heroin
hat zur Folge, daß nach einer gewissen Zeit kein „Hochgefühl"
mehr erzeugt wird, sondern der Stoff ausschließlich zur Linderung der
körperlichen Beschwerden, welche durch Entzugserscheinungen hervorgerufen
werden, dient.
Amphetamine
Anfang der 20er Jahre suchten Pharmakologen ein Asthmamittel, welches das bis
dahin verwendete Adrenalin ersetzen sollte. Das aus einer Pflanze gewonnene
Ephedrin erwies sich als wirksam. Doch die Pflanze kommt zu selten vor. Benzedrin
war das erste im Labor hergestellte Amphetamin, das in großem Umfang als
Asthmamittel eingesetzt wurde. Schnell stellte sich heraus, daß Amphetamine
auch die Leistung steigern, Hungergefühle unterdrücken und das Schlafbedürfnis
verdrängen. Aufgrund dieser Eigenschaften wurden sie z.B. im Zweiten Weltkrieg
an Soldaten verteilt. Das hohe Suchtpotential von Amphetaminen war damals noch
nicht bekannt. Amphetamine haben eine aufputschende Wirkung. Sie gelten als
Drogen der Leistungsgesellschaft, da sie die Leistungsfähigkeit steigern
und die Überschreitung natürlich gesetzter Grenzen möglich machen.
„Amphetamine stimulieren das Gehirn und bewirken die Ausschüttung
von Stoffen, die normalerweise den Körper darauf vorbereiten „to
fight, flight or fear" - zu kämpfen, abzuheben oder Angst zu haben."
(P. Walder & G. Amendt: Ecstasy & Co. 1997) Speed wird meist als Pulver
gesnieft oder - entsprechend aufbereitet - gedrückt, kann aber auch in
Form von Tabletten oder Dragees geschluckt werden. Die Wirkung setzt beim Sniefen
schon nach wenigen Minuten ein und kann zwischen 8 bis 10 Stunden anhalten.
Physisch bewirkt Speed, ähnlich dem körpereigenen Adrenalin, eine
Blutdrucksteigerung, die Erhöhung des Herzschlags, Erweiterung der Bronchien
und die Verlangsamung der Darmtätigkeit. Speed vermittelt das Gefühl
ungeheurer Fitneß, gesteigerten Leistungsvermögens und verbesserter
Kontaktfähigkeit. Bei häufigem Speedkonsum wird die Diskrepanz zwischen
subjektiv erlebter Brillianz und von außen wahrgenommenem Zustand immer
größer. Wenn die Wirkung nachläßt, kann es zu Nervosität
bis hin zu Angstzuständen und Depressionen kommen. Trotz körperlicher
und geistiger Erschöpfung kann nicht geschlafen werden, deswegen wird dann
z.B. Cannabis zum „Runterkommen" geraucht. Häufige Einnahme
von Speed kann zur Sucht führen, seelisch und körperlich. Die Toleranzentwicklung
ist sehr groß, d.h. es werden innerhalb kürzester Zeit immer höhere
Dosierungen benötigt. Langfristige Einnahme kann paranoide Psychosen hervorrufen.
Durch die Unterdrückung des Schlafbedürfnisses und des Hungergefühls
kann es zu körperlichen Zusammenbrüchen kommen.
Crystal gehört zur Gruppe der Methamphetamine. Es ist ein weißes
(manchmal rosa o.ä. eingefärbtes), kristallines Pulver. Vorwiegend
wird es gesnieft (manchmal auch geraucht: Ice). Bei "normalem" Speed
handelt es sich vorwiegend um Amphetamin und nur selten um Methamphetamin. Fast
immer ist es stark gestreckt (Paracetamol, Milchzucker, Coffein u.a.). Im Unterschied
dazu besteht Crystal(-Speed) annähernd zu 100% aus Methamphetamin - es
ist also ca. fünfmal so stark wie Speed. Crystal ist nicht so neu, wie
die Medien uns glauben machen, es wurde bereits 1934 synthetisiert und unter
dem Namen Pervitin vermarktet. Methamphetamin (Crystal) wirkt stärker und
länger als Amphetamin (Speed).
Kokain
Kokain ist die Kurzform für Kokain-Hydrochlorid, ein weißes, kristallines,
bitterschmeckendes Alkaloid, das aus den Blättern des Cocastrauches gewonnen
wird. Die Pflanze wird seit mehr als tausend Jahren in Südamerika kultiviert.
In den Anbaugebieten werden die Blätter von den Bewohnern zur Entspannung,
zum Antrieb, als Medizin oder als Ersatz für Mahlzeiten gekaut, getrocknet
und aufgekocht als Tee getrunken oder geraucht. In der westlichen Partydrogen-Szene
wird Kokain meist geschnupft, in Wasser gelöst und intravenös gespritzt
oder geraucht. Seit 1902 ist es möglich, Kokain synthetisch herzustellen;
aufgrund des geringeren zeitlichen und finanziellen Aufwands wird dies auch
überwiegend getan. Die Wirkung von Kokain setzt schon nach wenigen Minuten
ein und hält ein bis zwei Stunden an. Kokain wird oft mit Speed verglichen
- beide Substanzen haben eine stark aufputschende Wirkung: ein enorm hoher und
unangemessener Preis, der spezifische "Kick" und die geringere Wirkungsdauer
unterscheiden Kokain jedoch. Die sogenannte Egodroge steigert die Sprechlust
und Kontaktfreudigkeit enorm. Sie kann Wahnvorstellungen (Selbstüberschätzung,
Größenwahn...) hervorrufen. Kokain verleiht den „Konsumenten
eine Selbstsicherheit, die blind macht dafür, daß man die Kontrolle
über sich und seinen Konsum verliert." (P. Walder & G. Amendt:
Ecstasy & Co. 1997) Langzeitfolgen des Kokainkonsums sind u.a. Zerstörung
der Nasenschleimhäute und Magenwände, Gereiztheit, Ängste, Agressionsausbrüche
... Konzentrationschwäche, Antriebs- und Wahrnehmungsstörungen ...
paranoide Zustände ... schwere psychische Erkrankungen - man mutiert letztlich
zum sozialen Monster, das selbstbezogen, unsensibel und aggressiv ist. Kokain
besitzt eine stark suchtbildende Wirkung. Die psychische Abhängigkeit kann
sehr schnell entstehen und wird extrem groß. Crack wird mit Hilfe von
Backpulver aus Kokain hergestellt. Interessant ist, daß dieser Vorgang
nicht zu Lasten der Wirksamkeit geht, sondern im Gegenteil die kokaintypische
Wirkung verstärkt. Der Name leitet sich aus dem englischen „to crackle"
(knistern) ab, da beim Rauchen von Crack oder Steinen (in der Pfeife) knisternde
Geräusche entstehen. Crack hat ein weitaus höheres physisches und
psychisches Suchtpotential als Kokain. Die Abhängigkeit von der Substanz
kann sehr rasch eintreten, manchmal schon nach der ersten Dosis. Die Wirkung,
die sehr schnell einsetzt, hält nur für wenige Minuten an. „Nachlegen"
wird zum Bedürfnis, man jagt vergeblich dem beim ersten Mal erlebten High
hinterher. Der dadurch entstehende Beschaffungsdruck wird meist von extrem aggressivem
Verhalten begleitet. Die anfängliche Anregung und die vermeintliche Konzentrationssteigerung
weichen einem dramatischen Verfall, der genau diese Eigenschaften in Mitleidenschaft
zieht. Lungenentzündung, Bluthochdruck, Appetitlosigkeit, Hautjucken sowie
paranoide und schizophrenieähnliche Zustände sind als Folgeerscheinungen
beschrieben worden. Aufgrund seines niedrigen Preises (nur der Grundstoff Kokain
ist teuer, alle anderen Zutaten sind preiswert und jedermann leicht zugänglich)
ist Crack vor allem bei Mittellosen und Jugendlichen beliebt, wird aber auch
in „besseren Kreisen" als „Schnellmacher" geschätzt.
Alkohol
Alkohol ist die Volksdroge Nummer Eins; Alkohol ist billig, überall und
jederzeit erhältlich sowie gesellschaftlich akzeptiert. In der BRD sind
2,5 Millionen Menschen alkoholabhängig. Jährlich sterben Zehntausende
an den direkten und indirekten Folgen des Alkoholmißbrauchs. Nahezu die
Hälfte aller Verkehrstoten und eine große Zahl schwerer Gewaltdelikte
sind auf ein durch Alkohol getrübtes Bewußtsein zurückzuführen.
Ethylalkohol (C2H5OH), den man auch häufig Ethanol nennt, ist der Alkohol
schlechthin. Es gibt nur wenige Chemikalien und keine andere Rauschdroge, die
ein Mensch in einer Konzentration von bis zu fünf Promille in seinem Körper
tolerieren kann (unter Umständen ist schon eine geringere Dosis tödlich!).
Der Kohlensäuregehalt von Bier und vor allem Champagner beschleunigt die
Aufnahme von Alkohol ins Blut. Alkohol wirkt beim Menschen vorwiegend auf das
Nervensystem, und zwar weniger auf niedere, vegetative Funktionen als auf höhere,
das Bewußtsein und die Emotionen steuernde Zentren. Wie stark und wie
langanhaltend dieser Effekt ist, hängt von der Alkoholkonzentration im
Organismus ab. Die Konsequenzen einer durchzechten Nacht machen sich als „Kater"
bemerkbar - meist mit starkem Druck im Gehirn bis hin zu intensiven Kopfschmerzen
(die eigentlich Hirnschmerzen genannt werden müßten, da das Gehirn
in Mitleidenschaft gezogen ist), mit erhöhter Nervosität bzw. leichter
Erregbarkeit durch Sinnesreize, rascherer Ermüdung bei Anstrengung und
verstärkter Schweißabsonderung sowie allgemein mit einem Gefühl
starker Erschöpfung. Obgleich Alkohol vom Körper relativ schnell abgebaut
wird, sind seine Folgen noch wesentlich länger zu spüren. Körperliche,
seelische und soziale Effekte verstärken sich dabei. Man schätzt,
daß bei einem Vollrausch Hunderttausende von Gehirnzellen irreparabel
zerstört werden. Bei chronischem Mißbrauch werden Teile des Neuhirns
beeinträchtigt bis hin zur Hirnatropie (Hirnschwund). Dauerhafter Alkoholkonsum
kann zusätzlich schwere Leberschäden (Frauen sind stärker gefährdet),
Herzprobleme und Hautveränderungen hervorrufen; die Leistungsfähigkeit
wird gemindert, man sieht schnell älter aus, als man wirklich ist. Alkohol
führt bei regelmäßiger Einnahme größerer Mengen zu
einer sich langsam entwickelnden, starken seelischen und körperlichen Abhängigkeit.
„Die Tatsache, daß Alkohol eine derart „soziale" Rauschdroge
ist, erschwert die Therapie des Alkoholikers (der nicht als Kranker erkannt,
sondern als Saufkumpan gefeiert wird) ebenso, wie sie bisher jeden Versuch vereitelt
hat, die Rauschdroge Alkohol wie andere Suchtgifte gesetzlich zu kontrollieren."
(W. Schmidbauer & J. v. Scheidt: Handbuch der Rauschdrogen. 1999)
Tips & Tricks
Neben der Tatsache, daß bewußt eingesetzte Drogen Spaß machen,
Entspannung bringen, schöne Erlebnisse bereiten können, kann jeder
Drogengebrauch auch unkalkulierbare Risiken mit sich bringen. Es gibt einige
Empfehlungen, wie diese Risiken minimiert werden können: Grundlegend stellt
sich die Frage, warum jemand Drogen nimmt. Der Anlaß (Parties, Neugierde,
Langeweile, Frust, Gewohnheit etc.) spielt eine wichtige Rolle im Zusammenhang
mit dem Konsum von Drogen. Trotz der bekannten Wirkungsrichtung können
die einzelnen Substanzen von Mensch zu Mensch unterschiedlich wirken. Ebenso
ist die wirksame Dosis individuell. Checke Dich durch: Bist Du in seelisch guter
Verfassung? Wenn Du gerade „nicht gut drauf bist", solltest Du Drogen
meiden, denn die Wirkung der meisten Drogen verstärkt Deine Gefühle.
Wenn Du denkst, daß Du mit Drogen Deine Probleme wegwischen kannst, dann
erlebst Du sicher eine Enttäuschung. Schau in Dich hinein: Bist Du körperlich
gesund? Bei akuten oder chronischen Erkrankungen solltest Du Dir klar machen,
daß es zu zusätzlichen Komplikationen kommen kann. (Eine Rücksprache
mit Deinem behandelnden Arzt wäre sinnvoll. Das fällt unter die ärztliche
Schweigepflicht!) Wenn Du zuviel Respekt oder Angst vor Drogen hast, entscheide
Dich besser dagegen!
Nimmst Du regelmäßig Drogen, solltest Du Pausen von mehreren Wochen
einlegen. Es gibt Stoffe, an die sich der Körper schnell gewöhnt.
So kann sich schon nach wenigen Einnahmen eine Toleranz entwickeln. Häufig
wird dann die Dosis erhöht, um die gewünschte Wirkung zu erreichen.
Das gelingt meistens nicht, und Dein Körper wird extrem belastet. Problematisch
ist der Mischkonsum: d.h. es werden Drogen verschiedener Wirkungsrichtungen
(gleichzeitig) konsumiert. Die Einzelwirkungen können addiert oder potenziert
werden: eine völlig neue Wirkung entsteht. Wenn zwei oder mehrere Wirkungsrichtungen
aufeinander treffen, beginnt ein „Kampf" im Körper. Vom Kombinieren
verschiedener Stoffe ist generell abzuraten. Es ist gefährlich und kann
tödlich ausgehen. Es ist möglich, daß Drogen Dein Bewußtsein
sowie Dein Verhalten anderen Menschen gegenüber verändern. Es ist
gut, gerade in den Konsumpausen, einmal in sich hineinzuhören und auch
Hinweise von Freunden ernst zu nehmen. So kannst Du Veränderungen Deiner
Persönlichkeit wahrnehmen und darauf reagieren. Partytime: Optimal wäre
es, wenn Du mit Freunden auf einer Party bist und einer von Euch keine Drogen
nimmt. Im Notfall könnte er helfen und auch der Nachhauseweg wäre
gesichert. (Entscheide Dich am besten vor der Party, ob und wenn ja wieviele
Drogen Du heute nehmen möchtest.) Konsumiere Dir unbekannte Drogen niemals
allein! Überhaupt solltest Du Drogen, insbesondere solche mit halluzinogener
Wirkung, nicht allein nehmen. Kaufe nicht die erstbeste Dir angebotene Pille.
Schnäppchenangebote (auch bei anderen Drogen) können gefährlich
sein, da sie oft von Zwischenhändlern gestreckt werden.
Informiere Dich genau über die Droge, für die Du Dich entschieden
hast. Bedenke, daß alles, was Wirkungen auf Körper und Geist hat,
auch Nebenwirkungen mit sich bringt. Fange mit der minimalsten Dosierung an.
Drogen und intensives Feiern entziehen Deinem Körper Kraft, Flüssigkeit
und die nötigen Nährstoffe. Um den Verlust auszugleichen, solltest
Du regelmäßig (Tanz-)Pausen einlegen und alkoholfreie Getränke
trinken. Bei Deiner Ernährung solltest Du darauf achten, Vitamine und Mineralien
zu Dir zu nehmen. Drogen und Autofahren passen nicht zusammen! Wenn Du unterwegs
zu einer Party bist, dann mache Dir bitte vorher Gedanken über den Nachhauseweg.
Mit Drogen im Körper bist Du nicht mehr fahrtüchtig! Hast Du Probleme
mit Drogen, suche Dir Ansprechpartner. Das können Freunde und Bekannte
oder auch jemand aus Deiner Familie sein. Es gibt auch die Möglichkeit,
mit einer Beratungsstelle Kontakt aufzunehmen. Die Leute dort nehmen Dich ernst,
sie nehmen sich Zeit und Du kannst, wenn Du möchtest, anonym bleiben.
Im Notfall
Jeder, der Drogen konsumiert, kann in eine Situation geraten, die unerwünschte
Nebenwirkungen und Überreaktionen des Körpers zur Folge hat (z.B.
durch Überdosierung oder Mischkonsum). Dazu können Angstzustände
bis hin zum Horrortrip, starke Übelkeit, Kreislaufprobleme, Schockzustand,
Bewußtlosigkeit oder Herzstillstand gehören. Habe keine Angst zu
helfen, auch wenn Du zum ersten Mal eine solche Situation erlebst. Denke daran,
auch Dich könnte es einmal betreffen.
Grundregel Nr. 1: Lass den Betroffenen nicht allein! was ist noch zubeachten:
- für frische Luft sorgen
- für Ruhe sorgen
- sprich mit demjenigen, vermittle ihm das Gefühl von Sicherheit
- setze Dich daneben, halte seine Hand und streichle Stirn & Kopf
- versuche herauszufinden, welche Substanz eingenommen wurde
- bei Speed oder Halluzinogenen sollte Zitronen- oder Vitaminsaft zu trinken
gegeben werden
- zudem geht alles, was alkoholfrei ist
- bei Überhitzung (z.B. durch stundenlanges Tanzen) Hände und Gesicht mit kaltem Wasser befeuchten
- bei Bewusstlosigkeit Mensch in stabile Seitenlage bringen
- bei schweren Fällen sofort 112 anrufen. Warten, bis der Notarzt eingetroffen ist (er unterliegt der Schweigepflicht).
Paragraphen
Die Drogenpolitik und die Rechtssprechung unterscheiden zwischen legalisierten
Drogen (z.B. Alkohol, Nikotin) und illegalisierten Drogen (beispielsweise Heroin,
Ecstasy, Cannabis). Letztere unterstehen dem BtMG (Betäubungsmittelgesetz).
Die Ernennung zum BtM (Betäubungsmittel) scheint willkürlich vorgenommen
zu werden, denn „...nach wissenschaftlicher Erkenntnis wegen der Wirkungsweise
eines Stoffes, vor allem in Hinblick auf das Hervorrufen einer Abhängigkeit"
(§1 Abs.2 Satz1 BtMG) müßten auch die legalen Drogen Nikotin
und Alkohol in diese Kategorie der BtM eingestuft werden. In Deutschland gibt
es beispielsweise 2,5 Millionen Menschen alkoholabhängige Menschen - ein
Vielfaches der Zahl der von illegalen Substanzen abhängigen Menschen. Unserer
Überzeugung nach sollte es beim Umgang mit Drogen bzw. Drogenkonsumenten
nicht um Strafe gehen, sondern vielmehr um die Stärkung persönlicher
Eigenschaften wie Selbstbewußtsein (auch Nein sagen zu können) und
das Deutlichmachen von Eigenverantwortung.
Soweit ist die Gesellschaft leider noch nicht und deshalb hier - für die
Realität - ein paar wichtige Informationen: Generell kann gesagt werden,
daß im Falle einer Anzeige wegen Drogendelikten nach §31a BtMG die
Staatsanwaltschaft die Möglichkeit hat, von der Verfolgung abzusehen, wenn
die Schuld des Täters als gering anzusehen ist, kein öffentliches
Interesse an der Verfolgung besteht oder der Täter die Betäubungsmittel
(BtM) lediglich zum Eigengebrauch in geringer Menge anbaut, herstellt, ein-
und ausführt, erwirbt, sich beschafft oder besitzt. Das gilt für alle
Drogen, die dem BtMG unterstehen. Die geringe Menge, die geringe Schuld und
das öffentliche Interesse werden in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich
bemessen, hier gibt es gravierende Unterschiede.
INFORMIERE DICH!
Die Grüne Hilfe (bundesweit) ist spezialisiert auf rechtliche Hilfe im
Falle von Gesetzesverstößen im Zusammenhang mit Cannabis. In Deiner
Nähe ist das: Grüne Hilfe c/o Kassablanca Felsenkellerstraße
13a 07745 Jena (03641/282612), http://www.gruene-hilfe.de
Tip: Solltest Du in eine Polizeikontrolle geraten oder zu einer Vernehmung geladen
werden, musst Du außer Deinen persönlichen Daten (Name, Adresse,
Geburtsdatum) keine weiteren Aussagen machen.
Safer Sex & Safer Use
AIDS wird durch einen Virus - HIV - hervorgerufen. Du kannst Dich infizieren
z.B. durch ungeschützten Sex (anal, vaginal oder oral) oder beim gemeinsamen
Benutzen derselben Spritze von mehreren Personen beim Fixen. Infizieren können
sich Mädchen und Jungen, Männer und Frauen jeden Alters, jeder Hautfarbe
und jeder sexuellen Orientierung. Beim Safer Sex gelangen Samenflüssigkeit,
Scheidenflüssigkeit und Blut nicht in den Körper des anderen: z.B.
beim Petting oder beim Benutzen von Kondomen. Kondome sind beim Sex der einzige
Schutz vor AIDS. Auch die Verbreitung anderer sexuell übertragbarer Krankheiten
kann mit Kondomen verhindert werden. Drogen, egal welcher Art, können Deine
sexuelle Lust beeinflussen. Safer Sex wird dabei oft vergessen. Ein Gummi „auf
Tasche" gibt Dir die Möglichkeit, Dich in diesen Momenten zu schützen.
Viel Vergnügen!
Und Safer Use...
bedeutet, sich beim Drogenkonsum keine HIV-Infektion oder Hepatitis einzufangen.
Wenn Du Dich entschieden hast, Drogen zu nehmen, solltest Du risikoarme Konsumformen
wählen: rauchen, sniefen, Folie rauchen. Drücken, spritzen, fixen
gehören nicht dazu. Wenn es ohne drücken nicht geht, nimm immer ein
neues Spritzbesteck oder Dein eigenes. Einwegspritzen bekommst Du bei den AIDS-Hilfen
und bei einzelnen Drogenberatungsstellen. In Apotheken kannst Du welche kaufen.
Informationen, auf die Du Dich verlassen kannst, bieten bundesweit die AIDS-Hilfen.
Rat & Tat
Die AIDS-Hilfe ist eine Einrichtung, bei der Du telefonisch oder persönlich
Kontakt bei Fragen zu Drogen, HIV/AIDS und Sexualität aufnehmen kannst.
Bei uns kannst Du anonym bleiben, wir nehmen Dich ernst und uns viel Zeit für
Dich und Deine Fragen.
AIDS-Hilfe Weimar & Ostthüringen e.V.
Geschäfts- und Beratungsstelle Weimar
Erfurter Straße 17,
99423 Weimar
Telefon: 03643/ 853535 (FAX: 853636)
Internet: http://weimar.aidshilfe.de
e-mail: info@weimar.aidshilfe.de
Beratungsstelle Jena
Markt 23,
07743 Jena
Telefon: 03641/ 618998 (FAX: 225393)
Internet: http://jena.aidshilfe.de
e-mail: info@jena.aidshilfe.de
Persönliche Beratung
WEIMAR:
Montag 11.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch 11.00 - 20.00 Uhr
JENA:
Montag 11.00 - 18.00 Uhr
TELEFONISCHE BERATUNG
für Weimar und Jena
0700 44533 364 (0700 HILFE 364)
Montag 11.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch 11.00 - 20.00 Uhr
Für Drogenberatungen bitte vorher einen Termin vereinbaren.
Herausgeber:
AIDS-Hilfe Weimar & Ostthüringen e.V.
Erfurter Straße 17
99423 Weimar
Idee: Jessy Schmidt
Texte und Gestaltung: Susanne Linz und Claudia Nenninger.
Ein besonders schöner Dank an Walter, Sissy und Mike, sowie der Firma Klapproth!Koch,
Weimar im Frühjahr 2001
Vervielfältigung, auch auszugsweise nur mit Einverständnis des Herausgebers.
Texte erarbeitet durch Jessy Schmidt & Claudia Nenninger.